Die Vorsperre der Sösetalsperre bei Osterode wird umfassend saniert Abbruch- und Erdarbeiten, Bohrpfahl- und Dichtwände sowie ein zentrales Kombibauwerk mit Grundablass, Straßenbrücke und Hochwasserentlastung bilden den Kern der Maßnahmen. Mit modernem Beton und Stahl wird die Vorsperre stabilisiert und auf ein 10.000-jähriges Extremhochwasser vorbereitet, um Hochwassersicherheit nachhaltig zu gewährleisten.
PROJEKTDETAILS
Projektzeitraum
01.2023 bis 06.2025
Bausparte
Talsperren und Wehre
Ort
Osterode (Harz)
DER BAUUMFANG
- Dammmaße:
- Kronenlänge: ca. 390 m
- Höhe: max. 20 m
- Volumen: 620.000 m³
- Bohrpfahl- und Dichtwände:
- Pfähle bis 18 m lang, 1,2 m Durchmesser
- Gesamtbohrlänge: 6,5 km
- 370 t Betonstahl, 7.000 m³ Bohrpfahlbeton
- Kombibauwerk (Dammmitte):
- Grundablass, Straßenbrücke, Hochwasserentlastung (140 m³/s)
- 2.750 m³ Konstruktionsbeton, 580 t Betonstahl
- Sicherung alter Betonplatten: 17.000 t Wasserbausteine
- Straßenbau B 498: Länge 750 m, inkl. Kanalbau
- Abwasserdruckleitung: Lückenschluss 510 m
Die Sanierung
Unsere Niederlassung Wernigerode erhielt den Auftrag zur umfassenden Sanierung der Vorsperre der Sösetalsperre bei Osterode, die in den 1920er Jahren errichtet wurde. Die Vorsperre hat eine Kronenlänge von ca. 390 m, eine maximale Höhe von 20 m und ein Volumen von 620.000 m³. Ihre Funktion ist es, Stauraum für Extremwetterereignisse zu bieten und die Hauptsperre vor Verunreinigungen zu schützen. Aufgrund der langjährigen Nutzung ist der Damm jedoch durchlässig geworden und die Straßenbrücke der B 498 sanierungsbedürftig.
Die Baumaßnahmen
Die Baumaßnahme umfasst umfangreiche Abbruch- und Rückbauarbeiten, Erdarbeiten, sowie die Errichtung von Bohrpfahlwänden und Dichtwänden. Der Kern der neuen Dichtung besteht aus bis zu 18 m langen und 1,2 m dicken Bohrpfählen, mit einer Gesamtbohrlänge von 6,5 km. Insgesamt werden 370 Tonnen Betonstahl und 7.000 m³ Bohrpfahlbeton verbaut.
Ein zentrales Element ist das Kombibauwerk in der Mitte des Damms, das den Grundablass, die neue Straßenbrücke sowie eine Hochwasserentlastung mit einer Kapazität von bis zu 140 m³/s integriert. Für dessen Bau werden 2.750 m³ Konstruktionsbeton und 580 Tonnen Betonstahl verwendet.
Zur Sicherung der alten Betonplatten werden 17.000 Tonnen Wasserbausteine aufgeschüttet. Die B 498 wird über eine Länge von 750 m grundlegend ausgebaut, inklusive Kanalbau. Außerdem erfolgt ein 510 m langer Lückenschluss der Abwasserdruckleitung.
GEMEINSAM BAUEN. GEMEINSAM WACHSEN.
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